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Durch altersbedingte Veränderungen befindet sich die Gesundheit des alternden Menschen in einem labilen Gleichgewicht. Jede zusätzliche oder sich langsam verschlechternde Krankheit, bedeutet eine Belastung des Gesamtsystems in der ein älterer Mensch lebt. So sind z.B. Angehörige bei andauernden körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen mehr oder weniger stark mit betroffen.

Ergotherapie in der Geriatrie geht auf diese besonderen Umstände in. Es geht also in der ergotherapeutischen Behandlung nicht nur um die Sicherstellung der größtmöglichen Selbstständigkeit und Lebensqualität des Einzelnen, sondern auch darum das System Familie zu stützen und zu unterstützen. Dies erfordert von uns Therapeuten, ein umfangreiches medizinisches Wissen, viel Einfühlungsvermögen und eine große Flexibilität bei der Anwendung der unterschiedlichen Therapiekonzepte.

Der/die Therapeut/in ist dabei ein einfühlsamer Begleiter im Alltag des Klienten und seiner Angehörigen, er hilft dabei, dass es trotz der Beeinträchtigungen weiterhin möglich ist alltägliche und emotionale Erfahrungen zu sammeln und zu nutzen.


Bei der ergotherapeutischen Behandlung in diesem Fachbereich geht es um:

- Die Förderung der motorisch-funktionellen Fähigkeiten für Beweglichkeit und Geschicklichkeit

- Aktivierung und Förderung kognitiver und neuropsychologischer Funktionen, z.B. zur Erhaltung von Orientierung, Gedächtnis,   Aufmerksamkeit,   Sprache

- Anleitung zur Selbstversorgung bei Körperpflege, Organisation des Alltags, Essen und Trinken u.a.

  Beratung - auch der Angehörigen - bei der Alltagsbewältigung und -strukturierung, der Wohnraum und Hilfsmittelanpassung

- Begleitung bei der Integration von plötzlichen oder sich langsam entwickelnden Veränderungen und Verlusten zur Stützung der    psychischen   Stabilität.


 Die Therapieziele sind:

- Verbleibende kognitive, motorische und emotionale Funktionen zu nutzen oder zu rehabilitieren.

- Die Unabhängigkeit in der Alltagsbewältigung zur erhalten oder zu rehabilitieren

- Die Fähigkeit der Kommunikation zu nutzen und zu unterstützen

- Das Körperbewußtsein zu erhalten oder zu verbessern

- Die Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern

  Die Therapiekonzepte mit denen wir arbeiten sind:

- AdL Training ( Training für Aktivitäten des täglichen Lebens)

- Hirnleistungstraining am PC

 und

- das komplexe kognitive Training nach Dr. F. Stengel, das das gesamte Lebensumfeld des Klienten in das Therapiekonzept ein- bezieht.

- Selbsthilfetraining
- Begleitung bei der psychischen Verarbeitung von Krankheit durch    systemische Beratung und gestaltende kreative Aktivitäten.
- Weiter setzen wir sensomotorisch-perzeptive Therapiekonzepte ein.


Geriatrie